WOOM -anizer: Fahrradliebe

Woom Kinderfahrrad superleicht, extracool

#Werbung: Ich habe auf den vorgestellten Artikel einen Preisnachlass von Woom Bikes für einen Beitrag mit meiner ehrlichen (!) Meinung erhalten. 

Man vergisst ja viel im Laufe seines Lebens. Aber alles dann auch wieder nicht. Ich zum Beispiel weiß noch sehr gut, wie ich Radfahren lernte. Wie ich drauf komme? Leute, es ist Frühling! Fahrrad-Time!

Zurück zum Radfahren. Ganz freiwillig war das nämlich nicht. Damals gab es noch diese ulkigen Stützräder, erinnert Ihr Euch? Und mir waren die auch ziemlich wichtig. Ich war überzeugt, ohne würde mich ein langsamer und grausamer Tod erwarten. Und auch mein Papa fand Stützräder damals praktisch: Man musste das Kinderfahrrad nicht irgendwo anlehnen. Und überhaupt, im Flachs konnte man sich dann da drauf setzen, auf dieses Rad mit Stützrädern und… Tja. Ratet. Man kann sich da rauf setzten als Erwachsener. Genau ein mal. Und dann lernt die Tochter besser mal flugs Fahradfahren ohne Stützräder. Wissta Bescheid.

Kleine Riesen

Ganz so sollte es für unseren Großwikinger nicht laufen. Allerdings beginnt seine Geschichte schon mit drei Jahren und nicht wie meine irgendwann im Schulalter. Lacht jetzt nicht und schüttelt nicht den Kopf. Ihr wisst, dass er ein kleiner Riese ist. Und mit gut drei hatte er die größte Größe an Laufrad hinter sich gebracht. Und nu? Recherche. Aber wie. Und die hat Folgendes erbracht:

Woom Kinderfahrrad superleicht, extracool

 

  • Stützräder sind überflüssig. Kinder, die mit Laufrädern ihr Gleichgewicht trainiert haben, brauchen diese Hilfestellung meist nicht.
  • Wichtig ist eine ergonomische Sitzhaltung!einself111! Und die wenigsten wirklich „ganzgünstigen“ Räder haben die. Die Kinder sitzen oft nach vorne gelehnt und belasten dabei Körperteile, die zum Radfahren gar keine Rolle spielen sollten. Nach Spaß sieht das dann auch nicht aus. Schon gar nicht für einen Krümel von drei Jahren.
  • Unerlässlich für „Selber“: Das Gewicht. Je leichter ein Rad, desto besser können die Fahranfänger es auch alleine bändigen. Aluminium for the Win.

Woom Kinderfahrrad superleicht, extracool

  • „Macht es Euch leichter!“: Features wie Leerlauf statt Rücktrittbremse beschleunigen das Radfahrenlernen immens und wo wir beim Treten sind: Die Länge der Kurbel (das Stück zwischen Pedal und Kette) entscheidet, ob das Kind treten muss wie ein Irrer oder normal fahren kann.
  • Und wir Eltern? Stehen auf guten Service, direkten Kontakt und ein robustes und langlebiges Rad.

https://www.woombikes.com/

 

Mit diesen Parametern landeten wir bei WOOM Bikes. Und zwar lange, bevor es diesen Blog gab. Lange vor Kooperationsmöglichkeiten. Und: zum Glück. Ich bin heute noch ein bisschen verliebt, wenn ich an den großartigen roten Rennflitzer denke. SO hatte ich mir das vorgestellt. Nur Radfahren lernen, das hatte ich mir anders vorgestellt. Wenigstens ein bisschen spektakulär. Spektakulär war aber aus. Wir haben den Großkinger draufgesetzt und nach einer halben Stunde konnte er fahren.

Zack. Fertig. Oder: Woom!

Woom Kinderfahrrad superleicht, extracool

Und heute? Heute ist der Großwikinger vier. Und immer noch arg groß. So groß, dass ich Anfang des Jahres ganz vorsichtig mal beim Wikingerpapa vorgefühlt habe, ob wir denn dieses Jahr… äh… also… schon wieder… äh….? Inzwischen gibt es diesen Blog. Und ich gestehe freimütig: Ohne die tolle Kooperation mit Woom hätte der Großwikinger vll noch ein Jahr auf dem kleinen Rad fahren müssen. Woom ist großartig, aber auch nicht umsonst. Mit Zusa,mmenarbeit gab es  das Rad auch nicht geschenkt, keine Sorge. Aber auf meine Anfrage hin habe ich irre schnell und super nett ein faires Angebot von WOOM bekommen und ganzganz schnell bestellt. Nicht dass sie sich das doch noch anders überlegen.

Also, Freunde: Service und Kontakt bei WOOM? Sowohl als Privatperson als auch als Blogger: Erste Sahne! Und ein tolles Zusatzkonzept gibt es auch noch: WOOM UpCYCLING. Aus oben genannten Gründen (die wachsen wie Unkraut!) hat WOOM sich überlegt: Hey, wir nehmen einfach die gebrauchten Räder zurück. Und geben auf das nächstgrößere Rad dafür ordentlich Rabatt. Perfekt für Einzelkinder und Familien, die keine Lust auf einen riesen Fuhrpark haben. Kommt für uns allerdings nicht in Frage- der Rennflitzer sieht übel aus (hart genutzt. Seeehr hart), aber der wird ein bisschen gepflegt und dann kommt da in zwei drei Jahren eine Schleife drum und der Kleinwikinger drauf. Denn selbst in drei Jahren wird das „alte“ Woom 3 mit seinen 5,4 kg noch zu den leichtesten Fahrrädern auf dem Markt gehören.

Und das Neue?

Woom Kinderfahrrad superleicht, extracool

Ach, Ihr, was soll ich sagen? 7,8 kg bei einem 20 Zoll Rad. Acht Gänge (einer mehr als an meinem eigenen alten aber heißgeliebten Klepper!). Ergonomische Sitzhaltung. An Kinderbeinlänge angepasste Kurbellänge. Und wieder roooot! Weil es des Großkekses Lieblingsfarbe ist. Woom 4. Ich bin schon wieder verliebt. Und vor allem was das Gewicht angeht, kann die Konkurrenz in dem Preissegment nicht mithalten, finde ich. Aber mich fragt ja keiner. Also muss eben der Großwikinger aufs Rad. Und mal testen, wie die Fahrradwelt mit Gangschaltung aussieht. Das gabs vorher nämlich nicht.

Das Ergebnis? Ernüchternd. Zumindest, wenn man erwartet hat, dass sich durch die andere Größe, entsprechend neue Sitzhaltung oder gar die Gangschaltung irgendwas verändert haben sollte. Es war wie beim Erstkontakt: Aufsteigen und woom! Zugegeben: Papa hat die Gangschaltung erklärt. Aber es hat wirklich keine zehn Minuten gedauert, dann hatte der Großwikinger die Sache raus. Nachts um halb zehn. Nach läppischen zwanzig Minuten Inbetriebnahme. Denn da sind wir wieder beim Thema Service: Die Räder von woom kommen inklusive den nötigen und vor allem robusten (!!!) Werkzeug. Zusatzbestellungen wie zB Fahrradständer haben die Guten auch schon flugs vormontiert. Gibt es also kaum noch mehr zu tun, als die Schutzverpackung zu lösen und los zu düsen. Hach. Es kann so einfach sein!

Und jetzt?

Ja, jetzt weiß ich auch nicht. Ich habe Euch bereits gestanden, dass die woom Räder mich überzeugt haben. Es hat sich nichts geändert. Ich mag die! Und der große Kerl fährt nur jetzt bei Radtouren einfach davon. Oder den ganzen Tag mit der neu gewonnenen Kleingarten Freundin durch die Anlage. Oder oder oder. Als hätte er nie etwas anderes gemacht. So muss das doch, oder?!

Also nochmal im Klartext. Für alle, die das Glück haben, solche Beträge für ein Kinderrad ausgeben zu können: Kaufempfehlung. Bei woom ist die Kohle gut angelegt. Und nett sind die beim Support auch noch. Unglaublich? Testet!

Jetzt aber ab nach draußen, Ihr Lieben, ein bisschen Sonne tanken. Und ein bisschen über Fahrräder nachdenken. Noch ist es nicht zu spät…!

Woom Kinderfahrrad superleicht, extracool

Küsst die Kinder, egal ob auf dem Roller, Rad oder Board!

Eure Julia

 

 

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1 Kommentar

  1. Danke für diesen schönen Bericht, ich kann Deine Begeisterung verstehen. Es ist so schön zu sehen wie die Kinder mit dem richtigen und passenden Fahrrad einfach nur glücklich sind und gar nicht mehr absteigen möchten.
    Die Woom Räder sind ein Traum. Auch wir suchen gerade nach einem Woom 4. Wenn es die doch gebraucht öfter geben würde. Auf ein neues Woom muss man ja doch ein wenig achtgeben. Aber die Kinder sollen die doch benutzen und dabei passiert natürlich der ein oder andere Kratzer.
    Tja, das ist die Krux mit den schönen Sachen 🙂
    LG Peter

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