Wochenende in Bildern 20.-22.04.2018

Wochenende in Bildern 20.-22.04.2018

Moin Ihr Lieben, es ist Mal wieder soweit: Nicht schön, aber selten- nach langer Abstinenz wieder ein Wochenende in Bildern! Im Frühjahr und Sommer ist das mit dem #WiB immer so eine Sache. Eigentlich haben wir mit dem Garten und den Bienen mehr zu tun, als der Tag Stunden hat. Und dann fallen uns auch noch lustige Projekte zwischendurch ein. Was ich aber regelmäßig dabei vergesse, ist: Ein Bild davon machen. Dieses Wochenende habe ich endlich mal wieder dran gedacht! Mehr Wochenende in Bildern findet Ihr wie immer bei Susanne von geborgen wachsen!

Freitag, 20.04.2018

Der Freitag beginnt bilderlos aber arbeitsreich: ich muss den Nachmittag vorbereiten, an dem Judo, der Aufbau eines Zeltes und Materialtransport in Großmutters Garten geplant ist. Bilderlos war das Ganze, weil es nicht besonders erbaulich aussieht, wie ich völlig verschwitzt Gegenstände zusammen raffe. Und: Weil es im Auto mit drölfzig Brettern, Latten, Übernachtungskram fürs Großkind, Judosachen, Bettzeug, Werkzeug und Kindern einfach zu voll war, um alles aufs Bild zu bekommen. Darum starten wir nach dem Judo im Garten der Liebseeligkeiten Oma. Da ist auch schon Frühling!

Wochenende in Bildern 20.04.-22.04.2018

Und: Eine Menge Arbeit, denn der Schwager will im Garten probeweise sein neues Urlaubsdomizil aufbauen. Hört sich komisch an. ist aber so. Das Domizil hat 18 Quadratmeter und sieht von Weitem aus, wie eine riesige Gemüsezwiebel. Aber erstmal muss es aufgebaut werden.

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Ich muss Kinder hüten und genieße indes den Ausblick, während die Jungs fleißig sind.

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Nach dem Aufbau ist das Essen schneller weg, als ich es photographieren kann und überhaupt ist es schon so spät, dass (fast) alle sich auf den Heimweg machen. Wir kommen gegen zehn zu Hause an und fallen schon früh ziemlich erschöpft ins Bett. Vorher telefonieren wir allerdings noch mit dem Großsohn. Der darf nämlich die erste Übernachtung im neuen Zelt mit Onkel und Cousine genießen. Das ist über die Maßen cool, aber ein bisschen Heimweh hat das Kind eben immer doch. Hach! Jetzt aber: Gute Nacht!

Samstag, 21.04.2018

Der Samstag beginnt für mich deutlich zu früh. Aber leider zeigt es bei der Speckbohne eben Wirkung, dass ich unter der Woche versuche, wieder früher wach zu sein und den Großwikinger auch immer wieder in die Tagespflege zu begleiten. Bisher hat das aufgrund harter Nächte meist der Wikingergatte übernommen. Aber wer spät zur Arbeit fährt, kommt eben auch spät wieder. und ich erwähnte, dass unser Sommer mehr Arbeit als… ach, lassen wir das. Speckbohne wach. Ich hungrig: Essen!

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Okay, Rührei ist nicht so mega-chick. Aber lecker war`s und als Mandala lässt sich Rührei eben nicht auslegen. Nech?! Besonders hübsch auf Bilden: Spielende Frühstückskinder. Ohne Großsohn. Der fehlt. Im wortwörtlichen Sinne. Geht Euch das auch immer so? Da denkt eins sich „Cool, ein Kind weniger!“  und zehn Sekund später vermisst eins das Kind gar schröcklich doll!

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Weil wir früh dran sind, ist noch ein bisschen Zeit für ein Buch drin.

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Und die Erkenntnis, dass die Woche, die wir quasi komplett draußen verbracht haben, auch an Kinderfüßen nicht spurlos vorüberging.

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Dann geht es aber ab zu den Bienen. Prüfen, ob alle eine Königin haben und dann auch gleich die Honigräume aufsetzen. Denn trotz spätem Frost gibt die Natur jetzt so richtig Gas und das Ergebnis (Honig) soll in den Honigräumen eingetragen werden. Warum? Das sind Teile der Bienenbehausung, in der keine Brut sein soll, sondern nur das Futter. Damit beim Schleudern des Honigs keine Brut verloren geht und vor allem nicht im Honig landet. Klingt logisch. Wissen die Bienen aber nicht. Macht nix, der Wikingergatte richtet das für die Damen.

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Die Rähmchen in den Honigräumen haben wir übrigens die letzten Wochenenden über gebaut, bedrahtet und mit Mittelwänden versehen. Viel Arbeit. Und es blüht noch mehr (wir brauchen das Ganze noch ein zweites Mal für die zweite Ladung Honigräume). Aber hübsch sieht es schon aus. So neu und frisch.

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Es haben sich leider auch ungebetene Gäste in den Beuten eingenistet. Die Waldameisen hier sind wirklich riesig. Und wie man am verschwommenen Bild gut erkennt: Schnell sind die Biester auch noch! Findet Ihr sie?

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Dann aber ab in Omas Garten. Denn dort wollen der Wikingergatte und ich die Beutenböden (für die Bienenbehausungen), die uns noch fehlen, aus Holz selbst bauen. Ein ambitioniertes Unterfangen. Deswegen soll heute ein Prototyp mit Hilfe von Opas Säge entstehen. Alles gar nicht so einfach. Also erstmal den Frühling dokumentieren.

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Und diesmal das Essen nicht vergessen:

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Ich bin wieder für die Speckbohne zuständig und versuche, sie zu einem Schläfchen auf dem Spaziergang zu überreden. Momentan ist die Bohne etwas anhänglich. Aber ratet, was sie vom Mittagsschlaf hält? Tjanun. Die Aussicht entschädigt.

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Die großen Kinder sehe ich übrigens kaum. Die sind alle irgendwo irgendwas spielen. Beim Nachbarn. Bei der Nachbarin. Im Zelt. Mit Opa. Mit Oma. Das ist schon über die Maßen praktisch. Allein die Speckbohne findet das Leben ohne Geschwister sehr langweilig. Früher oder später sammeln sie sich aber alle wieder. Wenn es Kuchen gibt zum Beispiel. Aber ratet, wer lieber Kuchen aß, statt ihn zu photographieren? Genau. Dafür habe ich versucht das großartige (wenn auch nicht problemlos angefertigte) Ergebnis des Beutenbodenbaus festzuhalten. Die Bilder werden dem wirklich tollen Ergebnis nicht gerecht. Wat bin ich stolz! Habemus Beutenboden! Fehlen nur noch zehn weitere… äh… ne?!

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Dann ist es schon spät, und wir winken dem super gemütlichen Speisezweibelzelt nochmal.

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Zum Abschied entdecke ich noch einen Untermieter im Teich der Liebseeligkeiten Oma.

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Dann ab nach Hause und ins Bett. Der Sonntag wird hoffentlich ruhiger, mir schwirrt der Kopf! Gute Nacht!

Sonntag, 22.04.2018

Moin! Wieder ist die Bohne so fies früh wach. Zum Glück hat der Gatte ein Einsehen mit mir und ich kann noch ein wenig kuscheln, während er das Baby ein bisschen bespaßt. Irgendwann ist aber Schluss. Nach einer Nacht Dauertrinken scheint das Kind von einer Sekunde auf die andere zu verhungern und braucht mich SOFORT! Bloß gut, dass Sommer ist und wir eh alle nicht so viel anhaben. Die Millisekunden bis zum Ausgezogensein hätte das Kind (der Lautstärke nach) fast nicht überlebt. Das erste große Geschwisterkind wacht auch bald auf und dann wird auf dem Sofa erstmal ausgiebig nachgekuschelt. Yeah, Sonntag!

Wochenende in Bildern 20.-22.04.2018

Als alle wach sind, ist es Zeit für Frühstück. Diesmal ein bisschen schöner auf Bildern anzusehen: Pancakes mit Schokoaufstrich und Banane.

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Quasi direkt nach dem Essen bekomme ich die Nachricht, dass ein Kumpel des Großkindes auf dem nahen Spielplatz ist und das große Kind darf alleine (!) zum Spielplatz laufen. Es freut sich wie Schnitzel und hinterlässt den kreativen Hinweis, dass ihm sonst eventuell auch echt ein bisschen langweilig geworden wäre.

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Später treffen wir uns auf einem anderen Spielplatz- und trennen uns auch schnell wieder, denn irgendwie ist dieses Wochenende geprägt von Kumpels und Freundinnen, die einfach deutlich cooler sind, als wir Erwachsenen. Ungewohnt, aber… der Butterkeks freut sich über die Zeit mit uns und das Wetter spielt auch mit.

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Später finden wir noch eine Gruppe Jugger Spieler und genießen die Aussicht.

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Und dann geht es auch schon zurück, kurz ein Paar Sachen zusammensuchen, das Großkind wieder einsammeln und spontan Grillen mit Freunden. Die haben den perfekten Teppich für die Speckbohne auf der Terrasse und einen zuckersüßen Hund. Und Essen! Win-Win-Win!

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Ach, und eine Zauber-Schaukel nicht zu vergessen. Passen viele Kinder rein. In diesem Bild: Drei.

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Ach, das Essen:

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Und zum Abschluss: Schöne Blumen. So Dinger eben. Ihr wisst schon. Und während der Mann gerade die völlig verdreckten Kinder badet, sehe ich zu, dass das #WiB noch online geht. Was für ein Wochenende. Wie war Eures denn so?

Wochenende in Bildern 20.-22.04.2018

Küsst die Kinder, riecht an ihren Haaren, das Leben ist schön!

Eure Julia

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2 Kommentare

  1. Ist das cool mit den Bienen, und dass ihr die Rahmen und die anderen Dinger – wie hießen die nochmal? Beuten? – selber baut. Muss man da einen Kurs oder so machen, um Bienen züchten zu können? Ist ja recht kompliziert, oder?
    Nicht, dass ich das machen will, hier in der Großstadt am Dach wäre das wohl etwas Ähm unpassend, aber es würde mich trotzdem interessieren…

    Liebe Grüße
    Schokomama

    1. Es ist ja so ein bisschen aus der Not heraus… Aber ich finde das total cool, dass wir sowas echt „selber“ schaffen. Ein bisschen Autonomiephase steckt wohl immer noch in mir 😇
      In der Stadt auf dem Dach wäre sogar ziemlich cool für die Bienen- die haben einen Flugradius von drei Kilometern, da findet sich in der Stadt immer was!
      Und eins muss keinen Kurs machen, aber ich würde es schon raten. Oder ein Jahr bei einem „Paten“ aus dem Verein zB mitlaufen. Nicht, weil es so furchtbar kompliziert wäre. Aber ich finde, die Verantwortung für die Tiere wiegt schwer. Und so robust die Tiere sind: Eins kann so ganz ohne Hintergrundwissen schon empfindlich stören 😇 allerdings muss ich gestehen: Fehler machen alle Imker. Wohl auch nach Jahren noch. Jede Saison ist anders, jedes Volk ist anders- spannende Sache auf jeden Fall. 🖤

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