Produkttest: Die TigerBox ist da!

TigerBox

#Produkttest*: Ihr Lieben, durch Zufall habe ich SIE bei einem Bloggerkollegen im Gewinnspiel entdeckt. Und ich gestehe: das muss echt ein Wink des Schicksals gewesen sein. Denn der zweite Geburtstag des Butterkekses naht, ER liebt Musik und ICH finde 80 Euro und mehr für Kinderlautsprecher echt zu teuer. Lösung? Die Tiger Box klingt ziemlich gut! Aber der Reihe nach…

Was ist diese TigerBox überhaupt?

TigerBoxGanz banal? Ein tragbarer Lautsprecher für Kinder. Aber das alleine kann es für 35 Euro ja noch nicht gewesen sein, oder? Nee, ist es auch nicht. Denn je nach Edition bringt die TigerBox als Online Content drei Hörspiele oder (in unserem Fall) 26 coole Kinderlieder mit. Ich muss gestehen: Ich hatte gehofft, die wären auf dem Gerät selbst gespeichert. Das sind sie nicht. Macht aber auch gar keinen Sinn, denn die TigerBox bietet die Möglichkeit, über eine SD-Karte eigene Inhalte dauerhaft über das Gerät abrufbar zu haben. Und da wäre es nicht so richtig schlau, vorher schon Speicherplatz mit nicht veränderbaren Inhalten zu blockieren.

Erster Test: Das Auspacken.

TigerBoxIch würde lügen, wenn ich behaupte, die Box wäre von vornherein im Mittelpunkt gewesen. Denn: Sie war in Knisterfolie eingepackt. Knisterfolie!!!!!! Ähm, aber ich konnte mich dann doch losreissen. Verbinden der Box über Bluetooth mit dem Handy: Völlig problemlos. Youtube über die Box hören: Völlig problemlos. An dieser Stelle tritt auch das Kind in Erscheinung, es gibt schließlich was zu Tanzen! Worauf ich gespannt bin: Die Box scheint robust, aber beim noch nicht ganz Zweijährigen wird sie ordentlich gefordert. Logisch, der lernt das noch. Nur: Hält die Box, bis er es gelernt hat? Drückt mir die Daumen, Denn sie klingt vernünftig, der Butterkeks findet sie schick, sie blinkt (oder auch nicht: lässt sich abstellen!) cool im Takt der Musik und mehr wollten wir ja vorerst gar nicht. Yeah!

TigerBoxNebenbei: Ihr könnt Euch alle denken, welches Produkt in Konkurrenz zur TigerBox für uns stand. Und ich muss gestehen: Ein echter Vergleich macht keinen Sinn. Dazu ist die TigerBox zu sehr Lautsprecher und das Konkurrenzprodukt zu sehr auf Kundenbindung aus. Letzteres geht gut, wenn man regelmäßig Geld aus Oma-Kanälen in sinnvolle Bahnen lenken will und wöchentlich neue Hörspiele kaufen möchte. Ich möchte das nicht. Sondern zB Plattformen wie Spotify auch für den Großkeks über die Box verfügbar machen. Das geht übrigens auch ohne besagten Musikdienst: Die TigerBox bietet (erstmal vier Wochen gratis, muss auch nicht gekündigt werden) Zugang zur TigerTones Hörspielwelt. Der Name spricht für sich und über 1000 Hörspiele auch. Die Preise dafür variieren zwischen drei und fünf Euro pro Monat. Das ist abhängig von den gewählten Kündigungsoptionen und vertretbar, finde ich. Tatsächlich schätze ich, ein halbjahres-Abo käme bei uns und dem Großkeks erstmal hin- Bibi und Tina ist nicht so sein Ding, aber mit Drachenzähmen Leicht gemacht ködere ich ihn sicher noch ein Weilchen…

Erste Kritikpunkte?

TigerBoxÄhm. Eigentlich kaum. Nur eines: Dieses verrückte Tüdelding, die Abdeckung für die einsetzbare SD-Karte. Das hat den Wikinger und mich beinahe irre gemacht. Weil es beim ersten Benutzen problemlos raus ging. Dann hat Frau Pummelfinger irgendwas falsch gemacht und die folgenden zwanzig Minuten habe ich dan diesemnicht ums Verrecken entfernbaren Nupsi rumgefummelt. Ihr merkt an meiner Wortwahl… Arrrrghs!!!!! Allerdings: wenn man die Abdeckung wie ein normaler Mensch verschließt, lässt sie sich auch wieder öffnen.

Und wie geht es weiter?

TigerBoxVorneweg: das Deckel-und-Wurstfinger-Problem ist nicht mehr aufgetaucht. Also scheine ich da eine ganz spezielle Begabung zu haben. Und auch ansonsten sind keine Probleme aufgetaucht: Die TigerBox ist da, sie funktioniert und sie wird gerne genutzt. Jetzt wollt Ihr ein ABER? Okay. ABER: Vom Großkind. Der Butterkeks ist einfach zu ungeduldig. Bis ich ihm die App geöffnet und ein Hörspiel rausgesucht habe, hat er wiederum vergessen, dass er das überhaupt wollte. Und wenn doch, (oder er die bespielte SD Karte nutzt) gibt es ein kleines Abstimmungsproblem zwischen Kind und mir: Ich bin ein Monk. Und ich will, dass die Box auf ihrem Boden steht. Butterkeks ist Pragmatiker. Und er will von oben auf die Knöpfe drücken können. Was bedeutet, dass die Box auf ihrem Lautsprecher stehen soll. Wir spielen dann ein lustiges Spiel, bis es einem von uns zu blöd ist. Einzig der Vorteil, dass eine Box auf dem Lautsprecher eh nicht besonders laut werden kann, lässt mich oft nachgeben. Und Schaden genommen hat sie davon überraschender Weise auch noch keinen.

Zum Klang allgemein kann man aber noch notieren: Ich bin positiv überrascht! Da scheppert nix, da kann man auch notfalls mal Rammstein hören, ohne dass das Metalherz blutet und überhaupt- ich habe schon mehr Geld für Bluetooth Boxen gezahlt, die deutlich schlechter klangen und weit weniger Spaß gemacht haben. Mein Gewissen freut sich zudem: Selbst in der lautesten Einstellung im Test sind wir (soweit ich das beurteilen kann) noch weit von gefährlichen Lautstärken für Kinder entfernt. Die Box nervt also nicht nur NICHT, ich kann den Butterkeks tatsächlich alleine die Lautstärke regeln lassen, ohne Schwerhörigkeit oder andere Komplikationen zu befürchten. Finde ich ziemlich gut mitgedacht.

Fazit?

Die Tiger Box ist da!Ein cooler Lautsprecher. Für Kinder ab zwei durchaus geeignet (einfach zu bedienen, schöne Leuchteffekte), aber ab etwa drei aber sicher noch besser zu handhaben. Der Akku hält nicht ewig, aber die versprochenen acht Stunden kommen hin. Die dazugehörige TigerApp funktioniert auch völlig problemlos und die Sache mit dem Hörspiel Abo ist tatsächlich einen Gedanken wert. Wie immer finde ich Online Content schwierig, weil ich nichts „in der Hand“ habe, aber der dazugehörige SD-Karten-Slot macht die Sache ja deutlich flexibler und nachhaltiger. Insgesamt finde ich 35 Euro einfach gut bezahlbar für ein ziemlich wertiges Produkt aus der Nachbarstadt Hamburg!

Tech Talk

Der Vollständigkeit halber und weil der Herr Wikinger bemängelte, dass technische Daten fehlen…:

TigerBoxDie Tiger Box ist etwa neun Mal neun Zentimeter groß und kommt in Holz-Optik und mit Trageschlaufe bei Euch an. Die Knöpfe sind schön groß, farblich abgesetzt und blinken auf Wunsch per LED. Abschalten kann man das aber auch. Neben der HörpielApp Tiger Tunes lässt sich die Box via Bluetooth auch mit allen anderen gängigen Musik Plattformen ansteuern. Wer will, kann aber auch den SD Karten Slot bestücken und so bis zu 64 GB eigene Lieder oder Geschichten verfügbar machen. Bei uns funktioniert die Box übrigens mit Android Geräten genauso gut, wie mit dem iPhone… Das Gehäuse ist laut Hersteller robust und „sturzsicher“. Was letztes genau bedeutet und ob das eine Herausforderung für die Wikingerkinder ist, weiß ich nicht so genau. Aber bisher hält sie sich wirklich wacker, obwohl der Butterkeks nicht zimperlich ist. Geladen wird das gute Stück über ein Micro USB Kabel, nach acht Stunden soll der Akku etwa durch sein. Gut zu wissen: ausgeliefert wird die Box nur rudimentär aufgeladen, vor der Benutzung empfiehlt sich also ein Lade-Durchgang…

Und jetzt?

Kinder küssen! Ein Lied singen oder ein bisschen „Drachenzähmen leicht gemacht“ hören. Und weiter küssen. Bis Weihnachten ist schließlich nicht mehr lange!

Eure Julia

 

*Kennzeichnung als #Werbung oder #Produkttest: Die TigerBox wurde mir kostenfrei von Tiger Books zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug schreibe ich einen Beitrag über die Box, in dem meine persönliche Meinung und die Erfahrung mit dem Produkt zum Ausdruck kommen. Ich habe kein Honorar erhalten aber auch keinerlei Vorgaben bezüglich der Gestaltung oder Länge des Beitrags. Transparenz ist in Bloggerhausen wichtig, darum informiere ich Euch über die Art der Kennzeichnung. Ausgehende Links sind KEINE Affiliate Links.

 

 

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2 Kommentare

    1. Oh nein, wie ärgerlich! Ist sie denn im richtigen Format bespielt? Und hast Du Dich bei Tiger schon gemeldet? Ich fand die Leute da super nett und hilfsbereit!
      Viel Glück, dass Ihr eine schnelle Lösung findet!

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