Produkttest: Der Fun Pro Kinderroller. Wuuuusch!

Der Fun Pro Kinderroller Produkttest

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Meine Damen und Herren, es ist soweit, ich präsentiere Ihnen: Meinen ersten Produkttest. Produkt kostenlos erhalten. Fleißig getestet. Jetzt berichtet. Also cave! Beitrag freien Inhalts gegen Ware! Parteiisch? Kommerziell? Völlig verrückt geworden? Entscheidet selbst.

Produkttest Fun Pro Roller
Programm für heute: Scooter Testen!

Von Vorne: Ihr wisst, wir haben zwei Wikingerkinder. Ihr wisst spätestens seit dem Beitrag darüber, was man alles NICHT unbedingt braucht, dass ich die zwei meistens in einem Fahrradanhänger transportiere, der sich auch als Kinderwagenersatz schieben lässt. Was ich Euch aber verschwiegen habe ist: Langsam wird mir das mit dem Großen echt ein bisschen zu schwer. Logo, solange nur er und der Butterkeks drin sitzen geht es noch, aber der angepriesene Wochenendeinkauf wird dann schon beschwerlich. Weil ich den Großen aber verstehe und ihm auch seinen angestammten Platz nicht „wegnehmen“ oder gar „verbieten“ will, suche ich schon ein Weilchen nach einer eleganten Lösung. Bisher habe ich zB oft das unsittlich teure, aber dafür superleichte Fahrrad mitgenommen. Das hatte bei akuter Faulheit Platz im Kofferraum des Anhängers und bei akutem Aktionismus konnte der Herr fahren. Langsam wird das aber eng. Und ich genervt: Immer dieses super toll leichte Fahrrad im Weg und da eingehakt, wo ich schieben soll und.. ach. Es war jetzt nicht sofort tödlich. Aber ein bisschen gefeixt habe ich schon, als wie durch ganz viel Kharma (ist das jetzt vermessen? Tjanun. Kharma strikes back. Wir werden sehen.) plötzlich dieser Produkttest auf dem Schirm stand:

Faltbarer Kinderroller, Fun Pro

Der Fun Pro Kinderroller Produkttest
Ganz nah ran…!

Ich so: Yay! Der Gatte so: Ney. Erstmal Faktencheck. Also Faktencheck: TÜV geprüfter Kinderroller, bis 50 kg, PU Räder mit LED Beleuchtung (keine Batterie!), Hinterradbremse, Metallverstärkung an Unterboden und Lenker. Faltbar. Kunststoffgriffe mit dem Zahnüberlebenswichtigen Puffer. Schnellspanner am Klappmechanismus. Tja. Dann also doch: Yay, grünes Licht von der Regierung und ab die Post!

Ich muss gestehen: Bis auf die Schnellspanner und den Kunstoff-Puffer am Lenker war ich völlig ahnungslos, worauf ich beim Rollerkauf so achten würde. Aber Versuch macht klug. Und als das gute Stück dann tatsächlich da war, merkte ich: Schnellspanner ist tatsächlich ein Argument. Denn entsprechend meinem Naturell habe ich den Fun Pro natürlich erst aufgeklappt und dann die Bedienungsanleitung. Wie käme ich auch dazu, erst zu lesen, was ich tun soll und es DANN zu tun. Der Wikingergatte wird mich dafür eines Tages erwürgen. Die gute Nachricht ist aber: Aufbau ohne Studium problemlos möglich, Schnellspanner SIND schnell und sowohl Klappmechanismus als auch Verstellen des Lenkers funktionieren quasi von selbst.

Gut finde ich: Es liegt nicht nur eine Anleitung bei, in der das Wichtigste erklärt ist, sondern tatsächlich auch ein Mini-Satz Werkzeug, um zB wie empfohlen alle Schrauben nochmal zu prüfen. Super für alle Chaoshaushalte, die ewig die Werkzeugkiste verbummeln wie wir. Und alle Quick-Starter. Hey, genau, wir sind nicht chaotisch- wir sind Quick-Starter! Ah, und der Vollständigkeit halber: Keine Schraube musste nachgezogen werden, es hat nix geklappert, es war nichts lose und der Roller sofort einsatzbereit.

Nur eins fehlte:

Produkttest Fun Pro Roller
Üben im Flur…. Wuuuusch!

Das Großkind. War bei Oma. Und weil ich zwar die Bedienungsanleitung (Nicht für Kinder unter drei Jahre!) gelesen habe, aber trotzdem neugierig war, kam der Butterkeks (unter drei Jahre!einelf11!) in den Genuss. Der Lenker lässt sich tatsächlich niedrig genug für seine vll 90cm Körpergröße stellen und der Roller an sich steht so stabil, dass der Pimpf mit Hilfe aufsteigen und sich schieben lassen kann. Entdeckung dabei: Die Lenkung ist ungewohnt: Nicht wie beim Fahrrad, sonder per Gewichtsverteilung. Der Lenker lässt sich also nicht drehen, sondern nach links oder rechts schieben- gewöhnungsbedürftig aber dann ziemlich cool. Denn: So wird verhindert, dass ungeübte Fahrer, das Lenkrad „verreißen“ und sich (ich erinnere mich selber echt noch gut an diesen Schmerz) den Lenker in die Weichteile rammen. Die meisten von Euch halten sich grade den Bauch, richtig? Ja, genau das meine ich. Kann so nicht passieren. Finde ich gut! Plus, auch wenn es nicht der vorgegebenen Nutzungsart entspricht: Kleinwikinger stellt sich drauf und ich kann ihn rückenschonend über seine Schulterblätter schieben und lenken. Yeah. Lacht nur. Und dann lernt Euer erstes Kind Radfahren und  Ihr lacht nicht mehr, sondern wimmert und denkt an mich. Nämlich.

Zu früh gefreut?

Produkttest Fun Pro Roller
Vorne zwei und hinten… äh… eins!

Ein bisschen Verwirrung stiftete die Anleitung dann aber doch noch. Nicht dass Ihr denkt, alles Friedefreude Eierkuchen: Da steht, es sei ein Vier-Rad-Roller. Und ich zähle und zähle und es sind einfach nur drei. Allerdings schätze ich, dass das ein einfacher Druckfehler ist. Denn bei Amazon ist von vier Rädern keine Rede, die Produktbeschreibung ist völlig korrekt. Allerdings steht in dieser Anleitung auch, der Roller sei nur für Kinder bis 110 cm. Das hat mich ein bisschen stutzig gemacht- der Großwikinger ist vier und hat jetzt schon 115 cm. Und nu? Ich verrate es Euch: Ich hab ihn trotzdem drauf gestellt. Nicht alle Kinder sind so riesig wie meiner. UND: Ich habe Ivo, den netten Kerl, der den Fun Pro entwickelt hat, dazu befragt. Seine Antwort:

“ Ich bin ein Schluderkopf (wie meine Frau immer sagt :-). Das mit den vier Rädern ist in der Tat ein Fehler, der mir trotz x Korrekturschleifen durchgerutscht ist. Super nerviger und unnötiger Fehler. Korrekt ist natürlich drei Räder (wie in der Produktbeschreibung auf Amazon).“

Hehe, ach was, noch ein äh… Quick-Starter..?! Naja, Rätsel auf jeden Fall gelöst, oder?

Jetzt aber: Butter bei die Fische! Fahrttest!

Produkttest Fun Pro Roller
Handlich verpackt im 20Liter-Rucksack.

Naja, was soll ich sagen? Der Großwikinger war begeistert. Auch er hat zwei Runden im Flur gebraucht, bis er sich mit der neuen Lenkung arrangiert hatte. Aber dann: Den ersten Abend mit Roller hat das Kind komplett im Flur verbracht. War nämlich zu spät, um noch große Runden draußen zu drehen. Hat er kleine im Flur gedreht- ging super. Sein persönliches Highlight sind selbstverständlich die LED. Die funktionieren einwandfrei und vor allem ohne Batterie. Das heißt: Dauerhaft. Kein Geheule, weil das Blinklicht fehlt (ich erinnere an Gummistiefel mit dieser Funktion. Hattet Ihr auch? Diese Trauer um leere Batterien…!). Eingestellt haben wir den Roller für den Großen auf höchster Lenkerstufe. Allzu schnell sollte er jetzt also nicht mehr wachsen. Aber um mal eine Relation herzustellen: Für die fünfjährige Spielplatzfreundin des Großen (zugegeben, sie ist zart) mussten wir den Lenker deutlich niedriger einstellen. Also ist es wie immer: Trial and Error. Ich kenne dieses Spiel von nahezu allem: Kindersitze, Kinderstühle, Fahrräder, Laufräder… ich habe einfach zwei Titanen außerhalb jeder Norm, wie es scheint.

Titan rolls- Wuuuusch!

Produkttest Fun Pro Roller
Habt Ihr schon mal versucht, nen Lichteffekt einzufangen? Mamma mia.

Der große Titan fährt auf dem Fun Pro aber davon völlig unbeeindruckt wie der Wind. Die Liebe geht so weit, dass auch Eis und Schnee kein Hinderungsgrund sind. Mir ist schon klar, dass DAS keine fairen Testbedingungen sind. Aber schon die in der Anleitung angemahnten 5 km/h sind unrealistisch, die WOLLEN doch, dass man rebellisch wird, oder?! Spaß beiseite. Weil ich es für realistisch halte, war der Roller überall dabei. Kopfsteinpflaster kann er erwartungsgemäß nicht, dazu ist das Hinterrad zu klein. Die Vorderen würden es packen. Schnee und Eis kann er. Klein zusammengefaltet werden und im Kofferraum des Anhängers verstaut werden: Kann er auch. Den Großwikinger aus dem Anhänger komplimentieren: Kann er auch. Und:  Er ist trotz Verstärkung an verschiedenen Stellen leicht genug, dass der stolze Besitzer ihn problemlos über besagtes Kopfsteinpflaster tragen kann. Selber! Autonomie! Yeah.

Fazit:

Robustes Teil, keine Sicherheitsbedenken, mit Sahnehäubchen Lichterreifen. Und obwohl  der Schwabe in mir sich sträubt, muss ich gestehen: Übermäßig teuer ist er auch nicht.  Sondern mittleres Preissegment. Und: Ja, so habe ich auch geschaut. Dann leicht panisch recherchiert, ob das sein kann. Ergebnis: Ist so. Für einen stabilen und auch im Straßenverkehr (Gehweg) einsetzbaren Roller ist das ein durchschnittlicher Preis. Ob ich ohne Not knapp 65 Euro für einen Roller ausgegeben hätte? Schwer zu sagen. Eher nicht. Ich verweise auf das unsittlich teure Fahrrad- ich fand der Fuhrpark ist groß genug. Jetzt haben wir den Roller aber geschenkt bekommen. Und ich gestehe freimütig: Ich finde ihn gut. Und sollte sich seine bisher nur vermutbare (zwei Wochen sind kein Zeitraum, in dem ich das abschätzen kann) Langlebigkeit bestätigen, dann hätte ich auch 65 Euro dafür ausgegeben. Nämlich.

Jetzt hatte ich mir aber vorgenommen gerade bei solchen Produkttests ganz besonders kritisch zu sein. Ihr wisst schon. Sonst ist das ja.. wie… Doof eben. Also hab ich nochmal genau hingeschaut. Und nochmal. Und… naja. Schaumstoffgriffe wären vielleicht noch ein bisschen schöner gewesen. Daran rutschen auch verschwitzte Kinderhände nicht so leicht ab.  Und das Hinterrad hätte ein bisschen größer sein dürfen. Dann greift nämlich auch die Hinterradbremse noch besser. Über die angegebenen 5km/h hinaus. Aber ganz sicher bin ich mir nicht, denn keines der Kinder musste je bei 5km/h bremsen. Denn keines ist dauerhaft weniger als zehn gefahren. Tjanun… Druckfehler in der Anleitung stören mich nur so mittelmäßig. Und das wars dann einfach auch schon. Der Roller begleitet uns täglich, Groß und Klein sind gefahren, jeder braucht einen Moment mit der neuartigen Lenkung und dann läufts.

Produkttest Fun Pro Roller
Bis zum Ende der Welt und…!

Wuuuusch!

Sozusagen. Da bleibt nur noch der Hinweis auf den Vertriebsweg über Amazon. Den habe ich  in einem wunderbaren Affiliate Link für Euch positioniert. Bittesehr:

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie sieht Euer Fuhrpark aus? Rolle, Laufrad, Fahrrad, Bobbycar?

Küsst die Kinder, let it roll!

Eure Julia

 

 

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3 Kommentare

  1. Hallo Julia,

    einen tollen Bericht, den du hier verfasst hast. Bin gerade auf der Suche nach einem Roller für meine 3 jährige Tochter.

    Ich bin tatsächlich geneigt den gleichen zu kaufen. Auf jeden Fall wird es wenn sie älter ist einer von Hudora.

    Vielen Dank und weiterhin viel Spaß deinen Kids beim Rollerfahren 😉

    1. <3 Das freut mich sehr! Unserer ist tatsächlich nach wie vor in Benutzung- sowohl vom Fünf- als auch vom Zweijährigen XD Und: Er blinkt auch noch...! ;)

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