Honigwochenende in Bildern 10./11.06.2017

Honigwochenende in Bildern

Moin Ihr Lieben! Lange war es hier still in Sachen #WiB. Auch ein bisschen, weil immer viel Arbeit auf uns wartete und die selten so wirklich hübsch anzusehen ist. Dieses Wochenende aber wollte ich Euch nicht vorenthalten. Schon allein, weil ich auch ein wenig aufgeregt war. Ihr versteht nur Bahnhof? Lauscht dem Summen in der Luft…! Oh, und nicht vergessen: Mehr Wochenende in Bildern wie immer bei Susanne von geborgen wachsen.

Freitag, 10.06.2017

Okay, Klartext: Es summt nicht nur, es brummt auch. Was wiederum bedeuten muss, wir sind im Freien. Im Garten, um genau zu sein. Und während vieles völlig wild wuchert und überhaupt gar nicht kleingartentauglich aussieht, manches tut es doch:

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Der Grund für das Summen, Brummen und meine Aufregung ist natürlich auch im Garten. Ihr erinnert Euch: Da war was mit Bienen, ne?!

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Der Plan heute: Honig. Japp. Der erste eigene Honig. Genau genommen ist es ja nicht unserer, sondern der Bienen Honig. Aber wir machen einen (zugegeben etwas einseitig beschlossenenen) Tauschhandel draus: Wir den Honig, die Bienen Winterfutter. Wie gesagt. So ist der Plan. Vorerst müssen aber auch zum Beispiel die Jungs beschäftigt werden. Erledigen die zum Glück fast von allein.

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Dann aber ran an die Bienen. Die Honigräume (der Teil der Bienenwohnung mit Honig drin) sind ordentlich schwer und ich drücke mich gerne. Deswegen wird er Wikingergatte zum Bienenbändiger.

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Inzwischen wird der Kleinwikinger leider zur Heulboje. Er ist fürchterlich unglücklich. Warum weiß keiner so genau, aber ich kenne kein Kind, das so traurig schaukeln kann.

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Damit er nicht alleine meckern muss, widme ich mich einer meiner Hass-Aufgaben im Garten: Rasenmähen. Ohne Strom. Ohne Benzin. Mit reiner Muskelkraft. Gottseidank habe ich tatkräftige Hilfe!

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Das erste Ergebnis vom Bienenbändiger haben wir auch schon. Der Rest lagert duftend im Auto und wartet auf den Transport in die Honigwerkstatt bei der Liebseeligkeiten Oma.

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Dort durften wir schon in der Vorwoche unsere Gerätschaften aufbauen und den halben Keller belagern. Wir sind alle ein kleines bisschen hibbelig, ob das denn nun was wird, mit dieser Honigsache…

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Sieht ein bisschen gruselig aus, oder? Ich verrate Euch aber ein Geheimnis: Wird noch gruseliger. Alle Honigmacher haben nämlich lange Haare. Das heißt: Haube auf. Herrje. Es wird immer skurriler.

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Dann geht es aber los: Die Honigwaben werden entdeckelt. Das haben die Bienen sich nämlich klug ausgedacht: Fertiger Honig wird auf der Wabe mit einem Deckel versehen, damit er nicht ausläuft. Kluge Natur. Aber ganz schön anstrengend.

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Die entdeckelten Waben kommen in die kürzlich erstandene Schleuder und dann kommt der große Moment: Auf die Plätze, fertig…

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Honig Marsch!

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Es fließt. Und fließt. Und klebt. Und fließt.

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Insgesamt wird der Honig drei Mal gesiebt, ehe er vorläufig gelagert werden kann. Was auch dringend nötig ist, wie man sieht: Eine Menge Deckelwachs sammelt sich trotz aller Vorsicht eben doch.

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Bevor er abgefüllt wird, muss der Honig noch über einige Wochen hinweg verteilt gerührt werden. Ganz fertig ist er also noch nicht. Aber wir sind ziemlich stolz auf das vorläufige Ergebnis. Verrückt. Eigener Honig!

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Das war ein Tag! Ich habe nicht ein einziges Essen fotografiert und um ehrlich zu sein auch kein einziges gekocht. Im Grunde nur Bilder von Honig gemacht und hoffentlich nicht allzuviel Chaos im Großmütterlichen Honiglabor hinterlassen. Wir sind alle ziemlich müde und fallen erschöpft ins Bett. Imkern kann anstrengend sein. Dabei mussten wir den Honig nur schleudern, gesammelt war er ja schon…! Alles andere wird auf morgen vertagt. gute Nacht!

Sonntag, 11.07.2017

Tatsächlich holt mich das Vertagen am nächsten Morgen ein. Erstmal ist Aufräumen angesagt.

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Sogar das Einkaufen hatten wir vertagt, deswegen muss ein wenig improvisiert werden, was das Frühstück anbelangt. Viel haben wir nicht mehr da…

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…aber ein bisschen was geht immer. Schmeckt sogar!

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Okay, ich gebe zu, Honigbrot wäre stilecht gewesen. Aber man kann nicht alles haben und ich bin ganz glücklich mit unserem deftigen Frühstück.

Die Jungs ziehen sich im Anschluss ein bisschen zurück und wir schöpfen noch ein wenig Kraft für den Nachmittag. Die Bienenbeuten müssen nämlich wieder in den Garten und einkaufen sollten wir definitiv auch noch.

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Ein kleiner Moment der Schwäche: ich dachte, wenn die Kinder beschäftigt sind, kann ich… zack! beide Kinder wieder da. Kleine Eis-Trüffelschweine, echt…

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Tjanun. Dannach verschwinden sie aber wieder und der Butterkeks macht erste wichtige Schritte im Bereich… äh.. Survival: barfuß auf Lego. Seht Ihr mich innerlich grinsen?

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Das Survival-Training scheint anstrengend gewesen zu sein, denn der Butterkeks macht tatsächlich Mal wieder einen ausgedehnten Mittagsschlaf. Anscheinend hat das uns Eltern etwas übermütig gemacht. Oder es war zu lange zu harmonisch. Ich kann es Euch nicht wirklich erklären. Aus welchen Gründen auch immer, wir haben es getan. Mensch ärgere dich nicht mit dem Vierjährigen. Tjanun. Was soll ich sagen?

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Immerhin zwei Runden hat er durchgehalten. Das ist ziemlich gut. Und ich auch. Das ist auch ziemlich gut….!

Als der Butterkeks endlich aufwacht geht es erst schnell einkaufen (verkaufsoffener Sonntag yeah!) und dann flugs in den Garten.

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Ich kann Euch sagen: Viel Feind, viel Unkraut! Und versteckte Schönheiten.

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Dann aber ab nach Hause. Essen.

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Und jetzt? Sofa! Alle! Ich bin schon wieder platt. Diese Wochenenden sind der Hammer. Aber immerhin: Jetzt haben wir Honig. Könnte schlimmer sein, oder?

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Wie war Euer Wochenende? Viel zu tun? Habt Ihr manchmal auch das Gefühl, die Arbeit wird nicht weniger? Lasst Euch nicht ins Bockshorn jagen und küsst die Kinder!

Eure Julia

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