Blogparade: Meine fünf liebsten Kinderbücher

Die liebe Leen von aufbruch-zum-umdenken ruft zur Blogparade und ich schreibe. Okay, etwas verspätet. Aber besser so, als nie. Überhaupt, ich konnte nicht, ich musste lesen! 

Logo, als Germanistin dachte ich, ich würde meinen Würmern (die ich im Studium noch für undenkbar hielt) quasi den ganzen Tag vorlesen. Kafka. Mann. Leichte Kost halt. Ja ja. Lacht nur. Mache ich jetzt auch. Lachen. Nicht Lesen. Dazu komme ich selten, weil ich ständig aufgeschrammte Knie verarzten und blaue Flecken kühlen muss. Während die Herren aber Kraft für den nächsten Blödsinn schöpfen, lese ich dann aber doch ab und zu. Nicht Kafka. Aber auch sehr schöne Sachen…!

„Was keiner weiß“

Meine fünf liebsten Kinderbücher, Kinderbuch
Land unter bei Noah und den Einhörnern

von Tonke Dragt und Annemarie van Haeringen zum Beispiel. Das haben wir erst seit Weihnachten und während ich erst skeptisch war, bin ich inzwischen völlig verliebt. Was denn nun keiner weiß? Keiner weiß, dass die große Flut kommen wird. Außer Noah und den Einhörnern, versteht sich. Und während ich mich innerlich schon verkrampfte und vor meinem geistigen Auge religiöse Debatten mit dem Sohn führen sah… Tjanun. Ihr solltet es selbst lesen. Echt jetzt. Es ist ein bisschen traurig, auf so eine ganz spezielle Art, dass man gar nicht genau sagen kann, warum. Aber es ist auch so schön. Und es kommt kein- ich wiederhole KEIN- Religionskram darin vor. Aber Einhörner. Die nicht in die Arche wollen. Und Narwale. Habt ihr eine Ahnung, wie es ausgeht?

„Der Grüffelo“ und „Das Grüffelokind“

Meine fünf liebsten Kinderbücher, Kinderbuch
…dabei gibts ihn doch gar nicht, den Grüffelo!

von Axel Scheffler und Julia Donaldson sind ja schon fast Klassiker. Aber ich kann die nicht nur auswendig, ich mag sie auch beide wirklich. Die sind so liebevoll erzählt und gezeichnet- wir können stundenlang immer und immer wieder von vorne anfangen. Großes Plus für uns: auch die Filme zu beiden Büchern sind großartig! Je öfter wir die Filme sehen, desto mehr tolle Details fallen auf. Und es wird tatsächlich nicht langweilig. Hätte ich auch stark bezweifelt, hätte es mir einer erzählt. Ist aber so. Ein Glück!

Mein heimlicher Liebling war und ist ja die Puppe vom Grüffelokind. Dank dem lieben Rabenschnabel vom Rabenschnabelblog weiß ich jetzt: der Stockmann (so heißt das süße Ding nämlich) hat seine eigene Geschichte! Noch bin ich nicht dazu gekommen, aber es steht ganz weit oben auf der Lese Liste!

„Frühling“, „Sommer“, „Herbst“ und „Winter“

Meine fünf liebsten Kinderbücher, Kinderbuch
Aktuell: Winter.

von Eva-Maria Ott-Heidmann sind ja genau genommen keine Vorlese-Bücher. Aber grade mit dem Kleinwikinger (13 Monate) kann man die ganz wunderbar durchblättern. Auf jeder Seite dutzende niedliche Kleinigkeiten in warmen, weichen Farben, ohne dass es zu viel für das kleine Rübchen wird. Ich mag die Szenen, weil sie einfach sind und immer ein bisschen aussehen, wie meine Kindheitserinnerungen mit Weichzeichner. Ein bisschen Waldorf. Ein bisschen Öko. Und richtig richtig schön.

 

„Ein brauner Bär hats schwer“

Meine fünf liebsten Kinderbücher, Kinderbuch
Hosenfreies Wochenende!

Von Irina Hale läutet das Bärenfinale ein. In irgendeinem einem Wartezimmer vor gut und gerne vier Jahren habe ich diesen kleinen Schatz entdeckt und war sofort schockverliebt. Der braune Bär ist nicht ganz leicht zufrieden zu stellen, hat einige Anforderungen in Sachen Styling und am Ende des Tages bleibt er dann doch lieber ohne Hose. Irgendwie hat er mich ein bisschen an mich und ein bisschen an den Kerl erinnert. Und überhaupt, das mit den Unterschied zwischen Wunsch und Realität- das kennen wir doch alle irgendwie…!

Und zu guter Letzt:

„Der stinkesaure Braunbär“

Meine fünf liebsten Kinderbücher, Kinderbuch
Eine gewisse Ähnlichkeit mit mir ist nicht von der Hand zu weisen.

von Martina Badstuber beendet das Bärenfinale. Gekauft aus Verzweiflung in einer Phase, in der ich hormonell bedingt ganz mies drauf war. Wer mich kennt weiß: wurde nur marginal besser mit mir. Aber dank dem stinkesauren braunen Bär versteht das Großkind mich ein bisschen besser. Und weiß: es gibt Tage, da ist eine rasante Ausfahrt zu schnell, die Heringe zu sauer und und der Honig zu süß. Und Grund gibt es auch keinen. Aber eine Umarmung meiner Herzenskinder, DIE hilft immer. Immer immer!!!

So viel für heute- jetzt, wo ich darüber schreibe, fallen mir noch ganz viele andere Bücher aus meiner Kindheit ein… Wer weiß, vielleicht ist das ja auch Mal noch einen Beitrag wert! Bis dahin: Küsst die Kinder und lest auch Mal wieder was für euer Herz!

Eure Julia

 

Ps.: Es hatte keinen Platz mehr. Aber es muss irgendwie noch rein- ich schummle darum:

Kinderbuch
Drachenspitze!

 

 

 

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1 Kommentar

  1. Alle Bücher von Axel Scheffler und Julia Donaldson sind wunderbar! Mein persönlicher Favorit: Der Flunkerfisch! Aber auch Die Schnecke und der Buckelwal, Der Superwurm, Der Stockmann, … werden von unseren Kindern geliebt! Für kleinere Kinder (ab ca. 2) sind die Pip und Posy-Bücher von Axel Scheffler alleine wunderbar! Der Grüffello ist auch wunderbar und nicht alleine!

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