Babyzeichen Teil 3: Die Kür in Videos

Babyzeichen

In Babyzeichen Teil 2 habe ich die Basics unserer Kommunikation abgedeckt- hoffe ich zumindest. Weniger „handfest“ aber kein Stück weniger wichtig sind die Babyzeichen, die über körperliche Bedürfnisse hinausgehen. Ich habe das Gefühl, dass es für die Wikinger eine irre wichtige Erfahrung ist, eigene Beobachtungen mitzuteilen. Auf Dinge aufmerksam zu machen. Und so selbst Dinge zu bewirken. Okay, UND ich bin so irre stolz auf ihre kreativen Eigenkreationen, dass ich es nicht schaffe, sie zu unterschlagen, ja doch….!

Ganz banal haben wir für den Großwikinger damals damit begonnen, unsere kotzende Mitbewohnerin auf vier Samtpfoten (liebevoll Kotzekatze genannt) und ihr taube Genossin zu bezeichnen. Schließlich hat er oft genug eine nicht unansehnliche Masse an Katzenhaaren gegessen, da sollte er auch wissen, wie diese Beikost heißt.

Babyzeichen „Katze“:

 

Im Reich der Tiere angekommen haben wir auch gleich seine zweitliebsten Anschauungsobjekte ins Repertoire aufgenommen.

„Vogel“:

 

Ehrlich gesagt ist mit Vogel aber fast alles abgedeckt, was fliegt, so aussieht als flöge es, einen Schnabel hat, und, und und. So ganz präzise war es also nicht. Dass der kleine Großkerl die Grundidee aber echt gut verstanden hat, zeigt eine Eigenkreation, die mich umgehauen hat- zuerst aber noch zum Versändnis:

Babyzeichen für „Ball“:

 

Aus diesen zwei Zeichen hat der Großwikinger mir herrlich poetisch ein Wort zusammengesetzt, fast pünktlich zu seinem ersten Geburtstag. Nämlich:

„Vogel“ und „Ball“ = „Seifenblase“

 

Ja, da ist man mal kurz sprachlos. Bevor aber die ersten Mamas ungeduldig mit den Kindern werden: da war er auch schon ein Jahr alt, der Großwikinger. Also keine Hektik bitte, alles hat seine Zeit!

Mit dem Kleinwikinger sind wir grade ja so richtig dabei. Der hat vor allem die Essenszeichen fix beherrscht und sich mit allem anderen ziemlich Zeit gelassen. Was er aber noch VOR Milch konnte war:

Kleinwikingerzeichen für „Telefon“:

 

Nicht beeindruckend sagt Ihr? Sieht aus wie das Zeichen für Schlafen? Joah, hamse Recht. Der coole Teil kommt ja erst jetzt: Nachdem auch der Knirps festgestellt hat, dass ich ihn jedes Mal ins Bett nötige, wenn er eigentlich das Telefon haben will, schwenkte er um und präzisierte:

Babyzeichen für „Smartphone“:

 

Also, ich will nicht prahlen, aber… Kluuuuges Kind!!!! Und obwohl ich langsam aber sicher mit den ersten gesprochenen Worten rechne, hoffe ich auch ein bisschen, dass wir noch eine Weile mit den Zeichen arbeiten. Die bleiben lange präsent und sind auch in Stresssituationen für die Kinder zuverlässig abrufbar. Sogar der Großwikinger macht der Einfachheit halber hin und wieder Zeichen, mal mit mir, während ich telefoniere und ihn bitte den Sabbel zu halten. Oft aber auch einfach, um sich mit seinem Bruder zu verständigen. Obwohl- die zwei Rabauken müssten keine Zeichen machen, die verstehen sich blind. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte- ein andermal!

Bis dahin: Habt Vertrauen in Eure klugen Kinder und erzählt mir gerne von Euren Erfahrungen mit Babyzeichen- Buchempfehlungen nehme ich auch gerne als Edit noch in den Beitag auf!

Eure Julia

 

 

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