Blogparade: 25 Gründe für einen Trotzanfall

25 Gründe für einen Trotzanfall

Susanne von Hallo liebe Wolke hat zu einer Blogparade der etwas anderen Art aufgerufen- sie fragt nach den Top 25 Gründen für einen Trotzanfall. Vermutlich meint sie damit Gründe für Trotzanfälle meiner Kinder. Das ist jetzt aber ganz doof. Denn die sind eigentlich eher sehr … äh… nennen wir es… nordisch. Oder gelassen? Egal wie wir es nennen, ich gestehe Euch: Die folgenden 25 Top-Gründe für einen Trotzanfall sind MEINE. Gut, dass die Kinder so nachsichtig mit mir sind…!

  1. Ich schaffe es morgens nicht, früh genug aufzustehen, um in Ruhe (!) Zähne zu putzen, Kaffee zu kochen und mich zu schminken. Uääääh!!!!
  2. Ich kucke beim Kaffee kochen nicht genau hin, was ich tue, weil ich es eilig habe (weil ich wieder zu lange heimlich am schlafenden Kind geschnuppert habe) und verteile den gesamten Kaffee auf dem Küchenboden.
  3. Ich mache beim Fluchen und Aufwischen der Kaffee-Sauerei so viel Lärm, dass das erste Kind angetapst kommt.
  4. Ich habe offensichtlich am Vorabend die Nachtwindel nicht vernünftig fixiert und kann zusehen, wie sich beim Kuscheln auf dem Küchenboden eine formschöne Piescheblume auf der frisch gewaschenen Hose ausbreitet. Meiner.
  5. Ich vergesse, weil ich schließlich den Boden wischen und ein Kind aufwachkuscheln muss, den richtigen Deckel auf die Kaffeekanne zu schrauben, damit der Kaffee auch IN die Kanne läuft und nicht DANEBEN.
  6. Ich habe keine trockenen (Hand-) Tücher mehr, um einen weiteren Liter Kaffee vom Boden aufzuwischen.
  7. Ich rutsche auf der Suche nach Klopapier in der Kaffeelache aus. Das Kind freuts. Den Ischias nicht.
  8. Der Wikingergatte steht zu spät auf, um mir in meiner Miesere zu helfen. Oder zu früh und nervt dann mit seiner Anwesenheit. Oder so mittel und ich mecker einfach so. Kurz: Der Gatte steht auf. Oder : Der Gatte steht nicht auf. Ach!
  9. Ich benutze aus Gründen mangelnder Multitaskingfähigkeit zuerst Zahnpasta statt Make Up (Kind wartet derweil brav auf der Wickelkommode)
  10. Und fasse anschließend aus Gründen der Fehlsichtigkeit (und mit Brille auf kann ich mich ganz schlecht schminken) in die nasse Nachtwindel, die vom brav wartenden Kind entfernt wurde.
  11. Ich muss dem Gatten drei Mal sagen, dass er das Großkind wecken soll und will es dann schon hektisch und ohne Frühstück in die Klamotten stecken, als mir auffällt, dass ich immer auf die falsche und vor allem kaputte Uhr kucke.
  12. Nachdem das Großkind sich ohne den geringsten Patzer Kakao gemacht hat, will ich ihm auch einen machen. Wehe, er will keinen mehr! Doch! Trink!
  13. Ich mache Kakao und dabei eine riesen Sauerei. Kakao-Pulver überall.
  14. Nachdem ich vier, pardon, drei Kinder und einen Kerl angezogen habe, stellt sich heraus, dass wir zwanzig Minuten zu früh dran sind.
  15. Weil noch Zeit ist, packe ich schmutziges Geschirr in das saubere Geschirr im Geschirrspüler.
  16. Das ist okay, denn heute Nachmittag wird der Geschirrspüler kaputt sein und ich muss eh wieder alles von Hand waschen.
  17. Was wiederum auch ganz lustig ist, weil an genau diesem Tag plötzlich ständig Besuch auftaucht, wie aus dem Nichts. Geht zu wie am Stachus. Und jede*r von denen will allen Ernstes eine eigene UND saubere Tasse. Witzbold*innen.
  18. Ein Teil meines Besuches bemitleidet mich für den stressigen Tag. Echt jetzt?
  19. Der andere Teil will mir Mut machen. ECHT JETZT?
  20. Meine Mutter lacht herzlich über die Schilderung meines Tages. Orrrrrr!
  21. Der Kerl kommt zu früh heim, es sieht noch aus wie die Sau und einkaufen war ich auch noch nicht.
  22. Der Kerl kommt zu spät heim, ich habe eingekauft, aufgeräumt, gekocht und will gefälligst Lob dafür. Sofort!
  23. Der Kerl kommt heim und will nicht sofort mit mir spielen, sondern erst auf Klo. Hallo?
  24. Der Kerl kommt heim und atmet.
  25. Ich atme.

Tjanun.

Küsst die Kinder.

Eure Julia

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