Erschöpfte Eltern

:rschöpfte Eltern

Es ist ja jetzt nicht so, dass noch nie eine*r darüber geschrieben hätte, dass dieses Ding mit der Elternschaft eine*n wirklich schafft. Körperlich. Mental. Insgesamt. Im elterlichen Fachjargon heißt das dann „Wird schon!“ und „Auch super, klar!“. Je nach Grad der Geschafftheit auch mal „Di*er schläft durch! 12 Stunden!“. Was die erschöpften Eltern aber meinen, lässt sich nicht in zwei Worte oder ein kurzes Kopfnicken packen. Selbst die ungewöhnlich ehrliche Variante „Uff… puhhh… Du… weisst Du… ach, also Du hast ja selber Kinder!“ umschreibt den elterlichen Zustand oft nur mangelhaft. Was grundsätzlich auch völlig okay ist. Aber das Ganze hat eine Haken.

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Es gibt eine Menge schwieriger Aussagen. „Ich bin ja nicht politisch.“ Ist auch so eine. Denn wenn wir es ganz genau nehmen, wird es fast philosophisch: Ich fürchte, wer ist, ist immer auch politisch. Das bringt das Sein so mit sich. Weil (so bedauerlich es manchmal ist) keiner eine Insel ist und das jeden von uns mit ins Boot holt. Und da sitzen wir denn alle, kucken uns an und wissen auch nicht weiter.

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