Der Kita-(K)Eingewöhnungs-Blues II

Kita-(K)Eingewöhnungsblues

So, Teil zwei zur Eingewöhnung- schon wieder dieses Thema.  Diesmal geht es um den Butterkeks. Der ist bisher einmal Probe-eingewöhnt worden. In der besten Tagespflege der Welt. Das hat sich dann aber doch nicht ergeben, weil ich fruchtbarer war, als erwartet. Und außerdem waren die Tage immer so schön, dass ich mich kaum lösen wollte. Also vernachlässigen wir diese Eingewöhnung mal ein bisschen. Damit wären wir jetzt bei der ersten „echten“ Kita-Eingewöhnung. (Wer von der ersten Eingewöhnung lesen mag: Bitte hier entlang!) Und ich gestehe: Ich war sehr sehr aufgeregt. Das Aufgeregt, das in Morgenübelkeit münden kann. Also wirklich SEHR.

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Der Kita-(K)Eingewöhnungs Blues I

Der Kita-(K)Eingewöhnungs Blues I

Ihr Lieben, die letzten Wochen war meine virtuelle Umgebung voll von Eltern, die ihr Kind eingewöhnt haben. In die Schule, in die Kita, in den Kindergarten. Mit Tränen. Ohne Tränen. Und vor allem: Alle in dem Wunsch, das Kind möge eine schöne Zeit haben. Wo auch immer es Zeit ohne die engsten Bezugspersonen verbringt, möge es sich dennoch geborgen und frei zugleich fühlen. Gar nicht so einfach. Ehrlich.

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Ground control to Major Tom: Jetzt sind sie in der Überzahl!

Warum ich meinem Bauchgefühl misstraue

Es gibt eine ganze Menge unpassender und pseudo-markiger Sprüche, die ich mir zum dritten Kind anhören durfte. Ach, eigentlich gab es die zu jedem Kind, wenn wir mal ehrlich sind. Als wüssten die Leute manchmal einfach nicht, was sie sagen sollen. Aber gleichzeitig wollen sie jede Gehirnaktivität auf Teufel komm raus verhindern. Das Ergebnis sind solche Sprüche. Tjanun. „Jetzt sind sie in der Überzahl“ zum dritten Kind ist auch so ein ganz weiser Spruch. Für jede*n, di*er zählen kann, eine besondere Offenbarung, nech?! Was aber wirklich eine Offenbarung war, ist die Erkenntnis: Die Bande „unter Kontrolle“ haben ist nicht mehr. Spätestens jetzt muss ein Alternativsystem her.

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Sprich! Mich! Aus!

Sprich! Mich! Aus!

Ihr Lieben, ich bin nicht eben zimperlich mit meiner Umwelt und schon immer eine große Freundin klarer Worte. Deswegen bekommen es alle, die daran interessiert sind einmal schwarz auf Blog-Hintergrund-Farbe: Ich mag nicht mehr diskutieren, wie inklusiv Sprache sein kann. Keine Debatten mehr darüber, ob je alle Menschen sich von einer Anrede angesprochen fühlen, oder nicht. Keine Ausflüchte, dass die Menschheit ganz verstummen müsste, wenn wir versuchten, jene anzusprechen, die wir meinen. Und Schluss mit der Frage wie viel Rassismus im Alltag okay ist.

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