Warum ich meinem Bauchgefühl misstraue

Warum ich meinem Bauchgefühl misstraue

Es geht heiß her in Erziehungsratgeber Kreisen derzeit. Ach, es geht überall heiß her- ein Kinofilm erregt die Gemüter und die Reaktionen sind gemischt. Gemischt und emotional. Und dabei fallen ein paar Schlagwörter immer und immer wieder- als Rechtfertigung für einen Umgang mit Kindern, wie ich ihn strikt ablehne. Auch mir passiert Mist. Auch ich werde laut. Allerdings werde ich einen Teufel tun und das mit meinem Bauchgefühl rechtfertigen. Und gerade letzte Woche habe ich richtig Mist gebaut (Beitrag dazu ist im Werden begriffen). Richtig. Aber ich werde es nicht damit begründen, dass mein Bauchgefühl mir dazu geraten hat. Obwohl in diesem verflixten Moment ALLES an mir so reagieren wollte, wie ich reagiert habe. Und zwar: falsch. Da ist also nix mit eitel Sonnenschein in Sachen Bauchgefühl im Hause Wikinger, wa?!

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Erschöpfte Eltern

:rschöpfte Eltern

Es ist ja jetzt nicht so, dass noch nie eine*r darüber geschrieben hätte, dass dieses Ding mit der Elternschaft eine*n wirklich schafft. Körperlich. Mental. Insgesamt. Im elterlichen Fachjargon heißt das dann „Wird schon!“ und „Auch super, klar!“. Je nach Grad der Geschafftheit auch mal „Di*er schläft durch! 12 Stunden!“. Was die erschöpften Eltern aber meinen, lässt sich nicht in zwei Worte oder ein kurzes Kopfnicken packen. Selbst die ungewöhnlich ehrliche Variante „Uff… puhhh… Du… weisst Du… ach, also Du hast ja selber Kinder!“ umschreibt den elterlichen Zustand oft nur mangelhaft. Was grundsätzlich auch völlig okay ist. Aber das Ganze hat eine Haken.

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Was kostet Dein Alltag?

Was kostet dein Alltag?

Ihr Lieben, ich habe berichtet, dass wir zwei Kinder quasi zeitgleich in einem Kindergarten eingewöhnt haben. Und ich bestehe darauf, dass das eine großartige und wunderbare Erfahrung war! Denn besser hätte ich es mir kaum vorstellen können. Die Kinder sind zufrieden, ich bin voller Vertrauen und unser Tag hat eine Struktur, die es dem Großkind nächsten Sommer erleichtern wird, sich in der Schule einzufinden. Jetzt wartet Ihr aufs große ABER, ne?!

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Der Kita-(K)Eingewöhnungs Blues I

Der Kita-(K)Eingewöhnungs Blues I

Ihr Lieben, die letzten Wochen war meine virtuelle Umgebung voll von Eltern, die ihr Kind eingewöhnt haben. In die Schule, in die Kita, in den Kindergarten. Mit Tränen. Ohne Tränen. Und vor allem: Alle in dem Wunsch, das Kind möge eine schöne Zeit haben. Wo auch immer es Zeit ohne die engsten Bezugspersonen verbringt, möge es sich dennoch geborgen und frei zugleich fühlen. Gar nicht so einfach. Ehrlich.

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Ground control to Major Tom: Jetzt sind sie in der Überzahl!

Adieu Welt

Es gibt eine ganze Menge unpassender und pseudo-markiger Sprüche, die ich mir zum dritten Kind anhören durfte. Ach, eigentlich gab es die zu jedem Kind, wenn wir mal ehrlich sind. Als wüssten die Leute manchmal einfach nicht, was sie sagen sollen. Aber gleichzeitig wollen sie jede Gehirnaktivität auf Teufel komm raus verhindern. Das Ergebnis sind solche Sprüche. Tjanun. „Jetzt sind sie in der Überzahl“ zum dritten Kind ist auch so ein ganz weiser Spruch. Für jede*n, di*er zählen kann, eine besondere Offenbarung, nech?! Was aber wirklich eine Offenbarung war, ist die Erkenntnis: Die Bande „unter Kontrolle“ haben ist nicht mehr. Spätestens jetzt muss ein Alternativsystem her.

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